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Zeitungsboten und Zusteller sind die letzten Heuler !Heute morgen , ich kam gerade bei unserer Ablage an, hätte ich mich bald auf den Arsch gelegt . Die Beleuchtung ist schon knapp bemessen und dann alle Ablagepaletten abgesoffen , aber die Krönung war , alles vereist ! Ich habe alle dazu kommenden Zusteller gewarnt ” Vorsicht alles Spiegel ” . Dann habe ich mir von einer Kollegin das Handy ausgeliehen um unseren Reexfahrer zu bitten etwas zu streuen mitzubringen . Er hat es getan irgendwo her organisiert . Ja da frage ich mich , ist das unsere Aufgabe ? Oder müßte das nicht eigentlich der Agentur ihre Aufgabe sein ? Zu mal es klar war das nach Tauwetter wieder Frost einsetzt ! Wie weit denkt man denn außer bis zur Unterhose oder sind wir Zusteller wirklich nur Menschen zweiter Wahl ? Nun grübelt mal ihr da oben ! Mit Schmerzen im Rücken , Micha 5 comments to Zeitungsboten und Zusteller sind die letzten Heuler ! |
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Konnichiwa!
Ich hoffe mal nicht du erwartest wirklich eine Antwort, oder?
Hallo Michael,
wie recht Du hast. Eigentlich wollte ich selbst schon einen neuen Artikel zu diesem Thema veröffentlichen. Allerdings geht es mir nicht in erster Linie um die Ablagestellen. Die sind realtiv sauber und abgestreut. Ich weiß ja nicht, wo ihr in Berlin Eure Depots habt. Bei uns in Bremen liegen die Zeitungen an Tankstellen, Supermärkten etc. Dort sorgen die Inhaber schon für eisfreie Zustände.
Viel schlimmer sind die Zustände vor und auf privaten Grundstücken. Manche Kunden warten wirklich auf Tauwetter. Mit anderen Worten: Sie haben seit Beginn des Bremer Winters vor Wochen noch nicht ein einziges mal geräumt oder gestreut. Teilweise kann man auf den Wegen Schlittschuh laufen. Besonders schlimm sieht so manche Treppe aus. Ich habe immer ein paar Gummibänder dabei, glatte Treppen werden nicht betreten, da wird dann amerikanisch zugestellt. Das heißt, die Zeitung fliegt gerollt vor die Tür. Basta!
An dieser Stelle möchte ich mal das Engagement meines Arbeitgebers positiv hervorheben.Gestern wurde ein Artikel über den Bremer Winter im Weserkurier veröffentlicht. Es ging um den saumäßigen Winterdienst der Stadtgemeinde. An dieser Stelle wurde auch speziell auf die Situation der Post- und Weserkurier Zusteller hingewiesen.So wurde auch von unserem Vertriebsleiter berichtet, dass im Dezember und Januar satte 49 Kolleginnen und Kollegen bei der Zustellung verunglückt sind. Gleich neben dem Artikel erschien folgende Anzeige:
http://img38.imageshack.us/img38/9670/allesglatt.jpg
Aus diesem Grunde an dieser Stelle mal ein ausdrückliches Lob an den Cheffe.
Tja. In einigen Bezirken werden BVG-Haltestellen benutzt, Tankstellen oder, in wenigen fällen, extra Räume angemietet um die Wagen unterzubringen (ungeheizt natürlich).
aloa Leute ! Unsere Ablage war früher die Ausgabestelle . Man mußte ja etwas teueres suchen denn ” nobel macht hobel ” . Zu spät hat man festgestellt das alles zu teuer ist . Auf Kosten von kleinen Arschlöschern lebt man jetzt in Räumen die man eigentlich nicht bezahlen kann ! Betreffs meiner Mitteilung gefährlicher Zustände gab es offiziell noch keine Reaktion , also stimmt scheinbar mein Spruch , wir sind die letzten !!! Grüße an alle Zeitungsboten und Zusteller in Deutschland und sonst wo ! Grüße von Micha aus Berlin in Germany
Micha, was glaubst Du, wer von Deinen Bürovorstehern an Dich denkt? Maier vielleicht, aber nur wenn Du gestürzt und arbeitsunfähig bist. Dann denkt Maier: “Scheisse jetzt muss ich auch noch für den Dödel zustellen gehen”. Dann putzt er sich den Mund und schon bist Du raus aus dem ostfriesischen Gehirn.
Man könnte schon vorbeugen, streuen organisieren usw. usf. – nur, das geht bei Ostfriesen nicht so !
Ich wünsche Dir und Deinen Kollegen eine unfallfreie Samstagnacht.