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Comeback von Egon20 Jahre ist es her, da öffnete sich die Grenze. Die sozialistischen DDR- Bürger durften endlich ungehindert den kapitalistischen Erzfeind besuchen. Der fiese Feind, diese Imperialisten, empfingen die weltgewandten Vertreter der Arbeiterklasse mit Sekt und anderen geistigen Getränken. Noch heute wird über das warum gerätselt. Neulich traf sich der bekannte Berufsjugendliche Egon mit alten Kämpen von der Grenze. Das waren die mit den Knarren – damals – wo welche trainierenden Menschen beim Lauf am Zaun und Mauer von hinten in die Beine schiessen wollten. Klappte öfters nicht und die Bleikugeln schlugen im Kreuz der Jogger ein. Also diese alten Kameraden sinnierten über den Mauerfall und kamen zu der Schlussfolgerung, dass das alles ein Verdienst der Grenzer war, welche so toll und Klasse reagiert haben. Also die Jungens haben lieber das Tor aufgemacht, als ihre Arbeiterklasse weg zu pusten. Vor soviel Objektivität der Sachlage muss man eigentlich den Hut ziehen. Früher dachte ich auch das waren die Bürgerrechtler oder die Demonstranten von Leipzig, Dresden oder Berlin. So kann man sich täuschen – Gratulation Du tapferer Grenzsoldat ! Das hat eigentlich rein gar nichts mit dem gewöhnlichen Zeitungszusteller zu tun, wenn es nicht dieses einsame Hochhaus in Tempelhof- Schöneberg geben würde. Dort sucht man verzweifelt und per Zeitungsinserat Mitarbeiter, welche auf nebenberuflicher Basis die Mitarbeiter kontrollieren sollen. Das ganze dient der Einhaltung der Verteilzeiträume und zur Sicherung der Verteilqualität. Vorwärts, mit guten Taten zum….. . Wer also die Schnauze voll hat vom nächtlichen Spaziergang mit Briefkastenberührung und 100 Kilo- Ballast- der sollte sich schnellsten um die Posten bewerben. Egon und seine Genossen sind zwar eindeutig im Vorteil, da IM vorbelastet. Aber es gibt ja noch die Tarnung ! Der Bewerber für so einen wichtigen Kontrolleursposten muss nämlich sein Passbild mit schicken. Halloween ist zwar gerade vorbei, aber da gibt es in Kürze noch so ein anderes, christliches Fest. Man besorge sich nämlich eine rote Ausrüstung mit weissen Rauschebart, lasse ein Passbild von sich erstellen und bewerbe sich bei dem Erfolgsschlüssel als IM. IM Köpenick, IM Wedding, IM Zehlendorf usw. usf. Der Oberspitzel hat dann die Qual der Wahl und ihr gute Chancen, denn irgendwie seht ihr ja alle gleich aus. IM Zusteller eine neue Perspektive auf dem Berliner Arbeitsmarkt. Ach ja, die typische Ausrüstung, wie Auto für die Verfolgungsjagden, Mobiltelefon für die Abstimmungen und Kleinbildkameras für die netten Foto`s müsste man schon selber mitbringen. Eine kleine Investition, die man mit den monatlichen maxi 400 € schnell in 20 bis 25 Jahren wieder raus hat. Rot Front Kollegen, und niemals vergessen: Nicht alles war früher schlecht. Und auch Kapitalisten können von den Genossen lernen. Auch wenn sie das nur ungern zugeben. 1 comment to Comeback von Egon |
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Du hast ja so recht IMERICH ! Heute heulen die Kapitalisten rum ” Aufbau Ost ” . Das aber nach der Wende selbige den Osten aufgekauft , ausgebeutet und anschließend kaputt gemacht haben davon will keiner mehr was wissen . Wie viele haben ihren Job verloren nur weil so ein arroganter Möchtegern Unternehmer für wenig Geld Firmen aufgekauft und gegen die Wand gefahren hat . Es gibt genug Beispiele ! Mit kameradschaftlichem Gruß