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	<title>Kommentare zu: Ausgliederung der Logistik bei der Bremer Tageszeitungen AG</title>
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	<description>Zeitungszusteller, ein harter und gefährlicher Job, der viel zu wenig Anerkennung findet!</description>
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		<title>Von: bartuschat, thoms</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-2/#comment-1778</link>
		<dc:creator>bartuschat, thoms</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 19:23:32 +0000</pubDate>
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		<description>Spricht mir aus der Seele.&lt;img class=&#039;wpml_ico&#039; alt=&#039;&#039; src=&#039;http://www.zeitungszusteller.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif&#039; /&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spricht mir aus der Seele.<img class='wpml_ico' alt='' src='http://www.zeitungszusteller.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif' /></p>
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	</item>
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		<title>Von: Brandenburger</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-2/#comment-1776</link>
		<dc:creator>Brandenburger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 01:02:41 +0000</pubDate>
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		<description>Zeitungsausträger als Nebenjob für Schüler, Rentner usw. gibt es in der Regel nur noch bei den kostenlosen Wochenblättern oder bei kleineren lokalen Zeitungen. Ansonsten kann man bei Arbeitszeiten von täglich meistens bis zu 4 oder mehr Stunden an 6 bis 7 Tagen, inklusiver Nachtarbeit nicht mehr von Nebenjobs sprechen, auch wenn diese oftmals so bezahlt und offiziell auch so betitelt werden. Ausserdem gibt es den reinen Zeitungszusteller kaum noch, da die Agenturen immer öfters auch noch zusätzliche (für den Zusteller nicht besonderes rentable) Brief- und Katalogzustellungen übernehmen und die Arbeitszeiten sich entsprechend vergrößern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitungsausträger als Nebenjob für Schüler, Rentner usw. gibt es in der Regel nur noch bei den kostenlosen Wochenblättern oder bei kleineren lokalen Zeitungen. Ansonsten kann man bei Arbeitszeiten von täglich meistens bis zu 4 oder mehr Stunden an 6 bis 7 Tagen, inklusiver Nachtarbeit nicht mehr von Nebenjobs sprechen, auch wenn diese oftmals so bezahlt und offiziell auch so betitelt werden. Ausserdem gibt es den reinen Zeitungszusteller kaum noch, da die Agenturen immer öfters auch noch zusätzliche (für den Zusteller nicht besonderes rentable) Brief- und Katalogzustellungen übernehmen und die Arbeitszeiten sich entsprechend vergrößern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: bartuschat, thoms</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-1/#comment-1770</link>
		<dc:creator>bartuschat, thoms</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 20:32:30 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Christian, vor 10 Jahren konnte ich davon leben, nur heute nicht mehr. Im übrigen habe ich doch auch geschrieben, daß die Briefzustellung damit verbunden war. Ich hatte also eine fast Vollzeitstelle (30-35 Std.). Davon erwarte ich mir ein Auskommen ohne Aufstocken. Ist das nicht mehr möglich, darf ich davon ausgehen, daß die Arbeit zu minderwertig ist um anständig bezahlt zu werden? Und wenn ja, für welche Jobs gilt das noch? Nochmal, wenn ich die schlecht oder gar nicht qualifizierten 20% der Bevölkerung über die Planke schicke, muß ich mich nicht wundern wenns bei der nächsten Wahl von rechts oder links an die Bordwand klopft.Aber wenn ich dich richtig verstanden habe ist Ausbeutung in Ordnung, wenn man sich ein paar Euros dazuverdienen will, oder, was der Himmel verhüten möge, Spaß an seiner Arbeit hat. Ich komm da nicht ganz mit, ehrlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Christian, vor 10 Jahren konnte ich davon leben, nur heute nicht mehr. Im übrigen habe ich doch auch geschrieben, daß die Briefzustellung damit verbunden war. Ich hatte also eine fast Vollzeitstelle (30-35 Std.). Davon erwarte ich mir ein Auskommen ohne Aufstocken. Ist das nicht mehr möglich, darf ich davon ausgehen, daß die Arbeit zu minderwertig ist um anständig bezahlt zu werden? Und wenn ja, für welche Jobs gilt das noch? Nochmal, wenn ich die schlecht oder gar nicht qualifizierten 20% der Bevölkerung über die Planke schicke, muß ich mich nicht wundern wenns bei der nächsten Wahl von rechts oder links an die Bordwand klopft.Aber wenn ich dich richtig verstanden habe ist Ausbeutung in Ordnung, wenn man sich ein paar Euros dazuverdienen will, oder, was der Himmel verhüten möge, Spaß an seiner Arbeit hat. Ich komm da nicht ganz mit, ehrlich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: vistabluebabe</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-1/#comment-1767</link>
		<dc:creator>vistabluebabe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 17:41:48 +0000</pubDate>
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		<description>....es gibt aber auch Gegenden, da ist nicht viel mit anderen Jobs.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;.es gibt aber auch Gegenden, da ist nicht viel mit anderen Jobs.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-1/#comment-1766</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 09:57:35 +0000</pubDate>
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		<description>@bartuschat,thomas und andere: Bei uns in Hamburg ist das Zeitungaustragen ein Nebenjob, ich verstehe nicht ernsthaft, wie man das als einzige Tätigkeit machen kann und sich dann wundert, dass das Geld nicht reicht!?
Zeitung austragen ist kein Job, mit dem man den Lebensunterhalt bestreitet, sondern man macht das um sich paar Euros dazuzuverdienen oder einfach weil man Spaß daran hat. Eigentlich ist es was für Renter, Hausfrauen und Schüler und nichts für Leute, die volle Arbeitskraft haben, das ist einfach Verschwendung, es sei denn man hat Spaß daran!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@bartuschat,thomas und andere: Bei uns in Hamburg ist das Zeitungaustragen ein Nebenjob, ich verstehe nicht ernsthaft, wie man das als einzige Tätigkeit machen kann und sich dann wundert, dass das Geld nicht reicht!?<br />
Zeitung austragen ist kein Job, mit dem man den Lebensunterhalt bestreitet, sondern man macht das um sich paar Euros dazuzuverdienen oder einfach weil man Spaß daran hat. Eigentlich ist es was für Renter, Hausfrauen und Schüler und nichts für Leute, die volle Arbeitskraft haben, das ist einfach Verschwendung, es sei denn man hat Spaß daran!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobias Kremp.</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-1/#comment-1749</link>
		<dc:creator>Tobias Kremp.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 09:45:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitungszusteller.org/?p=305#comment-1749</guid>
		<description>Wenn jeder Austräger der BTAG bei Angebot einer Vertretung klar ausdrücken würde, dass er nicht bereit sei zu den nun wesentlich niedrigeren Lohnsätzen auszutragen, wäre dies als Akt der Solidarität sicherliche von eindrucksvoller Bedeutung für die Herrschaften dort. Ich bin jedenfalls zukünftig nicht mehr bereit kurzfristig Bezirke zu vertreten zu den nun niedrigeren Sätzen und werde das auch genau so kundtun. Allein die Einarbeitung in unbekannte Bezirke, sei es die obligatorische Listenvorbereitung vorab oder rumgeirre in unbeleuchteten Vorortsiedlungen mit unerwarteten Hinterhäusern, steht in keinerlei Verhältnis zur neuen Entlohnung...

Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass kaum ein Kunde über die diesbezüglichen Vorgänge im Hause der BTAG Kenntniss hat. Die Zeitung berichtet ja nicht darüber, was in ihrem eigenen Hause vorgeht... Ich kläre dann gerne umfangreich auf...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn jeder Austräger der BTAG bei Angebot einer Vertretung klar ausdrücken würde, dass er nicht bereit sei zu den nun wesentlich niedrigeren Lohnsätzen auszutragen, wäre dies als Akt der Solidarität sicherliche von eindrucksvoller Bedeutung für die Herrschaften dort. Ich bin jedenfalls zukünftig nicht mehr bereit kurzfristig Bezirke zu vertreten zu den nun niedrigeren Sätzen und werde das auch genau so kundtun. Allein die Einarbeitung in unbekannte Bezirke, sei es die obligatorische Listenvorbereitung vorab oder rumgeirre in unbeleuchteten Vorortsiedlungen mit unerwarteten Hinterhäusern, steht in keinerlei Verhältnis zur neuen Entlohnung&#8230;</p>
<p>Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass kaum ein Kunde über die diesbezüglichen Vorgänge im Hause der BTAG Kenntniss hat. Die Zeitung berichtet ja nicht darüber, was in ihrem eigenen Hause vorgeht&#8230; Ich kläre dann gerne umfangreich auf&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Melanie</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-1/#comment-1744</link>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 19:45:36 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Roadrunner !!

Da bin ich wieder !! Sorry das ich mich nicht gemeldet hatte, das hat aber nichts damit zu tun das mir jemand den Mund verboten hat oder so. Einfach nur echt viel um die Ohren gehabt. Also es ist auf jeden Fall nicht besser geworden, und nun bin ich auf der Suche nach einem anderen Job. Bekommt man bei der Zustellgesellschaft eigentlich Weihnachtsgeld, weiß das jemand?

Gruß Melli</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Roadrunner !!</p>
<p>Da bin ich wieder !! Sorry das ich mich nicht gemeldet hatte, das hat aber nichts damit zu tun das mir jemand den Mund verboten hat oder so. Einfach nur echt viel um die Ohren gehabt. Also es ist auf jeden Fall nicht besser geworden, und nun bin ich auf der Suche nach einem anderen Job. Bekommt man bei der Zustellgesellschaft eigentlich Weihnachtsgeld, weiß das jemand?</p>
<p>Gruß Melli</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ostpreusse</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-1/#comment-1718</link>
		<dc:creator>Ostpreusse</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 18:32:39 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo und Guten Tag,


Verträge habt ihr? Ihr bekommt eine detaillierte Abrechnung, die man nachvollziehen kann? 

Dies alles kennen wir nicht. Mein Sohn trägt hier im Dorf 54 Tageszeitungen, 2 Fremdzeitungen und ca. 250 Briefe im Monat aus. Dazu die allzu gut bekannten Resthaushaltabdeckungen.
Eine Tour sind rund 8km, und dafür bekommt er ca. 140€ im Monat.
Hat er so von seiner Mutter übernommen, die das so von einem alten Bekannten der Familie hat. Alles vererbt sozusagen, nix Vertrag.

Aber was soll er machen, mein Junge (19) braucht das Geld, steckt im Abi, hat sich ein kleines Auto gekauft... und woanders kann man hier nicht jobben. 

Wenn wir als Eltern mehr verdienen würden, dass wir ihm das als Taschengeld zahlen könnten, würden wir das liebend gern machen und den Job hinwerfen.

Wo das Ganze? Na, in Ostpreussen - also Landkreis OPR.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und Guten Tag,</p>
<p>Verträge habt ihr? Ihr bekommt eine detaillierte Abrechnung, die man nachvollziehen kann? </p>
<p>Dies alles kennen wir nicht. Mein Sohn trägt hier im Dorf 54 Tageszeitungen, 2 Fremdzeitungen und ca. 250 Briefe im Monat aus. Dazu die allzu gut bekannten Resthaushaltabdeckungen.<br />
Eine Tour sind rund 8km, und dafür bekommt er ca. 140€ im Monat.<br />
Hat er so von seiner Mutter übernommen, die das so von einem alten Bekannten der Familie hat. Alles vererbt sozusagen, nix Vertrag.</p>
<p>Aber was soll er machen, mein Junge (19) braucht das Geld, steckt im Abi, hat sich ein kleines Auto gekauft&#8230; und woanders kann man hier nicht jobben. </p>
<p>Wenn wir als Eltern mehr verdienen würden, dass wir ihm das als Taschengeld zahlen könnten, würden wir das liebend gern machen und den Job hinwerfen.</p>
<p>Wo das Ganze? Na, in Ostpreussen &#8211; also Landkreis OPR.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bartuschat, thomas</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-1/#comment-1692</link>
		<dc:creator>bartuschat, thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 19:06:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitungszusteller.org/?p=305#comment-1692</guid>
		<description>Hallo, 
dann bin ich wahrscheinlich der erste. War nie ein besonders zäher Typ und so habe ich nach nur 10 Jahren ohne Lohnerhöhung gekündigt.
Wenn das alle machen würden, müßten die Verlage aufgrund auftretender Zustellschwierigkeiten, die Zustellbedingungen verbessern. Ich glaube nicht daran, daß die Gewerkschaften den Zustellern weiterhelfen können, zumal der Organisationsgrad wohl auch mehr als mäßig ist.
Es hört sich wohl so an, als würde ich die Leute aufhetzen wollen,
aber ich sehe keine andere Möglichkeit zu verhindern, das 20% der
Bevölkerung über die Planke geschickt werden. Die angeführten Gründe für den bisherigen Lohnabbau im Niedriglohnsektor und für Kürzungen
im Sozialberreich sind nämlich durchaus nachvollziehbar und schlüssig begründet. Wettbewerbsfähigkeit, Leistungsträger müssen mehr verdienen als Minderleister, finanzielle Schieflage des Staates, weil jeder dritte Euro in den Sozialetat geht usw. Das Problem liegt darin, daß diese Argumente bei weiteren Kürzungen genauso logisch sind. Ich habe nach 9 Jahren Zustelltätigkeit festgestellt, daß meine 
Nebenaufgaben soweit zugenomen haben, daß ich nicht mehr in der Lage war, eine pünktliche Zeitungszustellung zu garantieren. Mein Arbeitstag begann, bei Resthaushaltsverteilung von XXL Prospekten
gegen 2 Uhr (früher nicht möglich,weil ich dann weder Zeitungen, noch
Post vorgefunden hätte. Ach so,ja, ich bin bei der Zeitung und bei der Citipost beschäftigt gewesen. Da sich Post und Zeitungsrevier in
einem kleinen Bereich überlappt haben, konnte mann ein paar Briefe bei der Zeitungszustellung mitnehmen. Mein Arbeitstag beginnt also mit dem sortieren der Tagespost, wenn ich damit fertig war, wie bekomme ich 120 Tageszeitungen, 200 350g schwere Prospekte, ev. sogar noch 200 andere Prospekte und 40 bis 100 Briefe in die Satteltaschen?Mein Rekord liegt bei 4x zur Ablagestelle, nachladen. Das ist in 4 Stunden nicht zu schaffen und die beiden letzten Winter habt ihr ja selbst erlebt. Ist das erledigt, warten noch 3 bis 6 Stunden Postverteilung auf mich. Da sich solche Tage in den letzten drei Jahren gehäuft haben, ist es mit dem Verständnis der Abonnementen auch nicht mehr weit her, zumal ich solche Goldstücke hatte, die ihre
Zeitungen in den letzten 30 Jahren ausnahmslos pünktlich bekommen haben (Reklamationstext: &quot;Im letzten Monat nur an zwei Tagen pünktliche Zustellung&quot;). Also habe ich meine Arbeit reduziert und statt 950 bis 1050 netto nur noch 740 verdient. Das bedeutet, ich muß aufstocken und damit sind wir bei der Frage was ich eigentlich tue,wenn irgentjemand sagt mit der Aufstockerherrlichkeit ist es nun
vorbei, Leute die drittklassige Aushilfstätigkeiten ausüben können keine Teilhabe am Wohlstand erwarten. Ich fürchte das es so kommt. Deshalb rate ich jedem schlechtbezahltem Zusteller zur Kündigung, drei Monate Leistungskürzung kann man überstehen und viel schlechter bezahlte Arbeiten, die man annehmen muß, kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe eine andere Arbeit gefunden, immer noch Niedriglohnsektor, aber geregelte Arbeitszeiten, den Hintern im warmen und deutlich mehr brutto, auch höhere Abzüge, aber denkt mal an eure Rente oder wollt ihr mit 70 immer noch zustellen, falls ihr überhaupt noch könnt. Abschließend sei gesagt, ich bin kein extremer Linker und habe auch keine durchgreifende Änderung der gesellschaftlichen Ordnung im Sinn, ich bin nur der Meinung, daß die allermeisten Zustellgesellschaften keine Mitarbeiter verdient haben.Würde mich interresieren, wie ihr die Sache seht, also&lt;img class=&#039;wpml_ico&#039; alt=&#039;&#039; src=&#039;http://www.zeitungszusteller.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif&#039; /&gt; mal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
dann bin ich wahrscheinlich der erste. War nie ein besonders zäher Typ und so habe ich nach nur 10 Jahren ohne Lohnerhöhung gekündigt.<br />
Wenn das alle machen würden, müßten die Verlage aufgrund auftretender Zustellschwierigkeiten, die Zustellbedingungen verbessern. Ich glaube nicht daran, daß die Gewerkschaften den Zustellern weiterhelfen können, zumal der Organisationsgrad wohl auch mehr als mäßig ist.<br />
Es hört sich wohl so an, als würde ich die Leute aufhetzen wollen,<br />
aber ich sehe keine andere Möglichkeit zu verhindern, das 20% der<br />
Bevölkerung über die Planke geschickt werden. Die angeführten Gründe für den bisherigen Lohnabbau im Niedriglohnsektor und für Kürzungen<br />
im Sozialberreich sind nämlich durchaus nachvollziehbar und schlüssig begründet. Wettbewerbsfähigkeit, Leistungsträger müssen mehr verdienen als Minderleister, finanzielle Schieflage des Staates, weil jeder dritte Euro in den Sozialetat geht usw. Das Problem liegt darin, daß diese Argumente bei weiteren Kürzungen genauso logisch sind. Ich habe nach 9 Jahren Zustelltätigkeit festgestellt, daß meine<br />
Nebenaufgaben soweit zugenomen haben, daß ich nicht mehr in der Lage war, eine pünktliche Zeitungszustellung zu garantieren. Mein Arbeitstag begann, bei Resthaushaltsverteilung von XXL Prospekten<br />
gegen 2 Uhr (früher nicht möglich,weil ich dann weder Zeitungen, noch<br />
Post vorgefunden hätte. Ach so,ja, ich bin bei der Zeitung und bei der Citipost beschäftigt gewesen. Da sich Post und Zeitungsrevier in<br />
einem kleinen Bereich überlappt haben, konnte mann ein paar Briefe bei der Zeitungszustellung mitnehmen. Mein Arbeitstag beginnt also mit dem sortieren der Tagespost, wenn ich damit fertig war, wie bekomme ich 120 Tageszeitungen, 200 350g schwere Prospekte, ev. sogar noch 200 andere Prospekte und 40 bis 100 Briefe in die Satteltaschen?Mein Rekord liegt bei 4x zur Ablagestelle, nachladen. Das ist in 4 Stunden nicht zu schaffen und die beiden letzten Winter habt ihr ja selbst erlebt. Ist das erledigt, warten noch 3 bis 6 Stunden Postverteilung auf mich. Da sich solche Tage in den letzten drei Jahren gehäuft haben, ist es mit dem Verständnis der Abonnementen auch nicht mehr weit her, zumal ich solche Goldstücke hatte, die ihre<br />
Zeitungen in den letzten 30 Jahren ausnahmslos pünktlich bekommen haben (Reklamationstext: &#8220;Im letzten Monat nur an zwei Tagen pünktliche Zustellung&#8221;). Also habe ich meine Arbeit reduziert und statt 950 bis 1050 netto nur noch 740 verdient. Das bedeutet, ich muß aufstocken und damit sind wir bei der Frage was ich eigentlich tue,wenn irgentjemand sagt mit der Aufstockerherrlichkeit ist es nun<br />
vorbei, Leute die drittklassige Aushilfstätigkeiten ausüben können keine Teilhabe am Wohlstand erwarten. Ich fürchte das es so kommt. Deshalb rate ich jedem schlechtbezahltem Zusteller zur Kündigung, drei Monate Leistungskürzung kann man überstehen und viel schlechter bezahlte Arbeiten, die man annehmen muß, kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe eine andere Arbeit gefunden, immer noch Niedriglohnsektor, aber geregelte Arbeitszeiten, den Hintern im warmen und deutlich mehr brutto, auch höhere Abzüge, aber denkt mal an eure Rente oder wollt ihr mit 70 immer noch zustellen, falls ihr überhaupt noch könnt. Abschließend sei gesagt, ich bin kein extremer Linker und habe auch keine durchgreifende Änderung der gesellschaftlichen Ordnung im Sinn, ich bin nur der Meinung, daß die allermeisten Zustellgesellschaften keine Mitarbeiter verdient haben.Würde mich interresieren, wie ihr die Sache seht, also<img class='wpml_ico' alt='' src='http://www.zeitungszusteller.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif' /> mal.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ariel</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-1/#comment-1628</link>
		<dc:creator>Ariel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 19:53:19 +0000</pubDate>
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		<description>was für eine Polemik!
mir ist kein Zusteller bekannt, der aufgrund schlechter Bezahlung und Vertragsbedingungen gekündigt hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>was für eine Polemik!<br />
mir ist kein Zusteller bekannt, der aufgrund schlechter Bezahlung und Vertragsbedingungen gekündigt hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roadrunner</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-1/#comment-1616</link>
		<dc:creator>Roadrunner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 17:18:51 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Vistabluebabe,

nee, der Typ ist mir völlig unbekannt. Die Auslagerung in Zustellgesellschaften ist aber wohl neuerdings die Regel. Hauptgrund wird sein, die Bildung von Betriebsräten zu verhindern (siehe Berlin und München)oder, wie in Bremen, den Tarifvertrag zu umgehen und einen spitzenmäßigen vorhandenen Betriebsrat kaltzustellen. 

Die Kolleginnen und Kollegen in Bremen werden sich ab 2014 warm anziehen müssen, sofern sie Verträge bei den neuen Zustellgesellschaften unterschreiben. Ich würde mir das gründlich überlegen und kann nur dringend davon abraten. Wenn keiner unterschreibt, gibt es vielleicht noch eine Chance, die Auslagerung zu stoppen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Vistabluebabe,</p>
<p>nee, der Typ ist mir völlig unbekannt. Die Auslagerung in Zustellgesellschaften ist aber wohl neuerdings die Regel. Hauptgrund wird sein, die Bildung von Betriebsräten zu verhindern (siehe Berlin und München)oder, wie in Bremen, den Tarifvertrag zu umgehen und einen spitzenmäßigen vorhandenen Betriebsrat kaltzustellen. </p>
<p>Die Kolleginnen und Kollegen in Bremen werden sich ab 2014 warm anziehen müssen, sofern sie Verträge bei den neuen Zustellgesellschaften unterschreiben. Ich würde mir das gründlich überlegen und kann nur dringend davon abraten. Wenn keiner unterschreibt, gibt es vielleicht noch eine Chance, die Auslagerung zu stoppen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: vistabluebabe</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-1/#comment-1615</link>
		<dc:creator>vistabluebabe</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 16:37:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitungszusteller.org/?p=305#comment-1615</guid>
		<description>.....hat mit dieser Umstellung evt. auch ein Andreas Graubner was zu tun als GF Mitglied. Der Mensch ist wohl mal in Bremen, Hannover, und bei Frankfurter Zeitungen Gesamtvertriebsleiter gewesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;..hat mit dieser Umstellung evt. auch ein Andreas Graubner was zu tun als GF Mitglied. Der Mensch ist wohl mal in Bremen, Hannover, und bei Frankfurter Zeitungen Gesamtvertriebsleiter gewesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roadrunner</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-1/#comment-1608</link>
		<dc:creator>Roadrunner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 08:36:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitungszusteller.org/?p=305#comment-1608</guid>
		<description>Hallo Neuling,

spitze, dass sich hier mal jemand aus einer der neuen Zustellgesellschaften meldet. 

Nee, unterschreiben würde ich auch erstmal nichts. Wie lange bist Du denn schon dabei? Probezeit schon hinter Dir? Sonst könnte es gut sein, dass man &quot;so einen wie Dich schnell entsorgt.&quot;

Leider habt Ihr ja (noch) keinen Betriebsrat. Und der BR der BTAG-Zusteller ist für Dich nicht zuständig bzw. darf Dir nicht mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich kann aber auch die Arbeitnehmerkammer in der Bürgerstraße bzw. am Wall empfehlen.

Das Beste was man machen kann, ist allerdings ein Eintritt in Verdi. Die Beiträge sind bei unseren Verdiensten geradezu lächerlich. Die haben auch mir schon geholfen, als ich mal Ärger hatte.

Ich hoffe doch sehr,dass Ihr in den ZG&#039;s bald Betriebsräte gründen werdet. Der Konzernbetriebsrat (KBR) der Bremer Tageszeitungen AG (BTAG) ist den Kollegen in den Zustellgesellschaften gerne dabei behilflich. Zu erreichen ist der KBR über den Verlagsbetriebsrat. Telefonnummer möchte ich hier nicht im Netz posten. Lass Dich einfach verbinden, solltest Du Interesse haben.

Und noch eine Bitte: Poste hier keine Details aus Deinen Bezirken   (Lage, seit wann genau beschäftigt u.s.w.) Dann bist Du identifizierbar und ich denke, Du wirst mächtig unter Druck gesetzt, hier nicht mehr zu bloggen. Melanie hat man sich wahrscheinlich mal &quot;vorgeknöpft&quot; = reine Vermutung von mir. Jedenfalls meldet sie sich nicht mehr. Schade das. Damit ist niemandem gedient. Ich weiß, andere hier im Blog, sehen das anders, aber wenn derjenige den Flugschein bekommt, ist ihm auch nicht geholfen.

Gruß aus Bremen
Roadrunner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Neuling,</p>
<p>spitze, dass sich hier mal jemand aus einer der neuen Zustellgesellschaften meldet. </p>
<p>Nee, unterschreiben würde ich auch erstmal nichts. Wie lange bist Du denn schon dabei? Probezeit schon hinter Dir? Sonst könnte es gut sein, dass man &#8220;so einen wie Dich schnell entsorgt.&#8221;</p>
<p>Leider habt Ihr ja (noch) keinen Betriebsrat. Und der BR der BTAG-Zusteller ist für Dich nicht zuständig bzw. darf Dir nicht mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich kann aber auch die Arbeitnehmerkammer in der Bürgerstraße bzw. am Wall empfehlen.</p>
<p>Das Beste was man machen kann, ist allerdings ein Eintritt in Verdi. Die Beiträge sind bei unseren Verdiensten geradezu lächerlich. Die haben auch mir schon geholfen, als ich mal Ärger hatte.</p>
<p>Ich hoffe doch sehr,dass Ihr in den ZG&#8217;s bald Betriebsräte gründen werdet. Der Konzernbetriebsrat (KBR) der Bremer Tageszeitungen AG (BTAG) ist den Kollegen in den Zustellgesellschaften gerne dabei behilflich. Zu erreichen ist der KBR über den Verlagsbetriebsrat. Telefonnummer möchte ich hier nicht im Netz posten. Lass Dich einfach verbinden, solltest Du Interesse haben.</p>
<p>Und noch eine Bitte: Poste hier keine Details aus Deinen Bezirken   (Lage, seit wann genau beschäftigt u.s.w.) Dann bist Du identifizierbar und ich denke, Du wirst mächtig unter Druck gesetzt, hier nicht mehr zu bloggen. Melanie hat man sich wahrscheinlich mal &#8220;vorgeknöpft&#8221; = reine Vermutung von mir. Jedenfalls meldet sie sich nicht mehr. Schade das. Damit ist niemandem gedient. Ich weiß, andere hier im Blog, sehen das anders, aber wenn derjenige den Flugschein bekommt, ist ihm auch nicht geholfen.</p>
<p>Gruß aus Bremen<br />
Roadrunner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Neuling</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-1/#comment-1604</link>
		<dc:creator>Neuling</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 14:23:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitungszusteller.org/?p=305#comment-1604</guid>
		<description>Hallo liebe Leidensgenossen,

Ich trage erst seit wenigen Monaten den Weser Kurier aus und habe daher einen Vertrag über eine der Bremer Zustellgesellschaften.
Über die schlechteren Arbeitskonditionen will ich gar nicht erst sprechen. Was ich allerdings ansprechen möchte, ist der Brief, den ich heute erhalten habe.
So heißt es:

&quot;An alle Zustellerinnen und Zusteller der Zweiten Bremer Zustellgesellschaft

In der Anlage zu diesem Schreiben finden Sie eine Einverständniserklärung als Ergänzung zu §9 Schlussbestimmungen Ihres bisherigen Arbeitsvertrags, mit der Bitte diese zu unterschreiben und mit dem frankierten Rückumschlag an uns zurückzusenden.&quot;

Ich skeptisch, denke mir: Was da jetzt wohl kommt?, und lese folgenden genialen Satz:

&quot;Einverständniserklärung

Ergänzung zu § 9 (Schlussbestimmungen) des bestehenden Arbeitsvertrags

Hierdurch erkläre ich mich damit einverstanden, dass meine in den für die Organisation meiner Arbeit erforderlichen Datenbanken hinterlegten Daten von den Verantwortlichen aller mit der Zustellung der Produkte der Weser-Kurier-Mediengruppe beauftragten Vertriebsorganisationen mit dem Ziel, meinen Einsatz zu optimieren, eingesehen werden dürfen. 

&lt;img class=&#039;wpml_ico&#039; alt=&#039;&#039; src=&#039;http://www.zeitungszusteller.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif&#039; /&gt;

Geil, dachte ich. Wer hat sich so einen schwachsinnig verschachtelten Satz ausgedacht? &lt;img class=&#039;wpml_ico&#039; alt=&#039;&#039; src=&#039;http://www.zeitungszusteller.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif&#039; /&gt;

Also, die Zustellgesellschaft möchte allen Ernstes mein Einverständnis für die uneingeschränkte Weitergabe aller meiner persönlichen Daten haben. Sagt mal, spinnen die??!!?? &lt;img class=&#039;wpml_ico&#039; alt=&#039;&#039; src=&#039;http://www.zeitungszusteller.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif&#039; /&gt;

Ich werde diesen Wisch jedenfalls NICHT unterschreiben. Stattdessen schick&#039; ich den Heinis &#039;ne Mail mit der Bitte, mir zu erklären, inwieweit diese Datenweitergabe &quot;meinen Einsatz optimieren&quot; soll und werde nebenbei zu dieser intelligenten Satzkonstruktion gratulieren.

Eure Kommentare, Hinweise und Tipps jeglicher Art nehme ich gespannt und interessiert entgegen. &lt;img class=&#039;wpml_ico&#039; alt=&#039;&#039; src=&#039;http://www.zeitungszusteller.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif&#039; /&gt;

Liebe Grüße,
Neuling</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Leidensgenossen,</p>
<p>Ich trage erst seit wenigen Monaten den Weser Kurier aus und habe daher einen Vertrag über eine der Bremer Zustellgesellschaften.<br />
Über die schlechteren Arbeitskonditionen will ich gar nicht erst sprechen. Was ich allerdings ansprechen möchte, ist der Brief, den ich heute erhalten habe.<br />
So heißt es:</p>
<p>&#8220;An alle Zustellerinnen und Zusteller der Zweiten Bremer Zustellgesellschaft</p>
<p>In der Anlage zu diesem Schreiben finden Sie eine Einverständniserklärung als Ergänzung zu §9 Schlussbestimmungen Ihres bisherigen Arbeitsvertrags, mit der Bitte diese zu unterschreiben und mit dem frankierten Rückumschlag an uns zurückzusenden.&#8221;</p>
<p>Ich skeptisch, denke mir: Was da jetzt wohl kommt?, und lese folgenden genialen Satz:</p>
<p>&#8220;Einverständniserklärung</p>
<p>Ergänzung zu § 9 (Schlussbestimmungen) des bestehenden Arbeitsvertrags</p>
<p>Hierdurch erkläre ich mich damit einverstanden, dass meine in den für die Organisation meiner Arbeit erforderlichen Datenbanken hinterlegten Daten von den Verantwortlichen aller mit der Zustellung der Produkte der Weser-Kurier-Mediengruppe beauftragten Vertriebsorganisationen mit dem Ziel, meinen Einsatz zu optimieren, eingesehen werden dürfen. </p>
<p><img class='wpml_ico' alt='' src='http://www.zeitungszusteller.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif' /></p>
<p>Geil, dachte ich. Wer hat sich so einen schwachsinnig verschachtelten Satz ausgedacht? <img class='wpml_ico' alt='' src='http://www.zeitungszusteller.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif' /></p>
<p>Also, die Zustellgesellschaft möchte allen Ernstes mein Einverständnis für die uneingeschränkte Weitergabe aller meiner persönlichen Daten haben. Sagt mal, spinnen die??!!?? <img class='wpml_ico' alt='' src='http://www.zeitungszusteller.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif' /></p>
<p>Ich werde diesen Wisch jedenfalls NICHT unterschreiben. Stattdessen schick&#8217; ich den Heinis &#8216;ne Mail mit der Bitte, mir zu erklären, inwieweit diese Datenweitergabe &#8220;meinen Einsatz optimieren&#8221; soll und werde nebenbei zu dieser intelligenten Satzkonstruktion gratulieren.</p>
<p>Eure Kommentare, Hinweise und Tipps jeglicher Art nehme ich gespannt und interessiert entgegen. <img class='wpml_ico' alt='' src='http://www.zeitungszusteller.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif' /></p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Neuling</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roadrunner</title>
		<link>http://www.zeitungszusteller.org/zeitungsboten-zusteller/ausgliederung-der-logistik-bei-der-bremer-tageszeitungen-ag/comment-page-1/#comment-1601</link>
		<dc:creator>Roadrunner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 21:25:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitungszusteller.org/?p=305#comment-1601</guid>
		<description>Hallo Sturmwolf,

ja, den Spruch &quot;Hören Sie doch auf und suchen sich etwas anderes&quot; kenne ich auch. Allerdings von früher. Das sagt heute bei uns keiner mehr. Man könnte es ja wirklich tun. Finden so schon keine Leute, obwohl wir im Gegensatz zu den Kollegen im Osten unserer Republik geradezu (noch!)fürstlich bezahlt werden.

Ich kann nur alle dazu ermuntern bzw. auffordern: Tretet in die Gewerkschaft ein! Die Beiträge sind einfach lächerlich gering, für das, was man dafür bekommt. Vor allem Rechtschutz und Hilfe, Betriebsräte aufzubauen. Und nur in Zustellgesellschaften mit engagierten Betriebsräten hat man heute noch die Chance, sich gegen Schikane und Ausbeutung zu wehren!

Ich mag gar nicht daran denken, was mit uns Bremern und Bremerinnen passiert wäre, wenn wir keinen BR gehabt hätten. So haben wir immerhin einen erträglichen Sozial- und Interessenausgleich mit verhältnismäßig guten Abfindungen aushandeln können, wenn wir ende 2013 die Kündigungen erhalten (sofern wir das Angebot der neuen Zustellgesellschaften ablehnen, was sicherlich viele machen werden).     

Gruß Roadrunner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sturmwolf,</p>
<p>ja, den Spruch &#8220;Hören Sie doch auf und suchen sich etwas anderes&#8221; kenne ich auch. Allerdings von früher. Das sagt heute bei uns keiner mehr. Man könnte es ja wirklich tun. Finden so schon keine Leute, obwohl wir im Gegensatz zu den Kollegen im Osten unserer Republik geradezu (noch!)fürstlich bezahlt werden.</p>
<p>Ich kann nur alle dazu ermuntern bzw. auffordern: Tretet in die Gewerkschaft ein! Die Beiträge sind einfach lächerlich gering, für das, was man dafür bekommt. Vor allem Rechtschutz und Hilfe, Betriebsräte aufzubauen. Und nur in Zustellgesellschaften mit engagierten Betriebsräten hat man heute noch die Chance, sich gegen Schikane und Ausbeutung zu wehren!</p>
<p>Ich mag gar nicht daran denken, was mit uns Bremern und Bremerinnen passiert wäre, wenn wir keinen BR gehabt hätten. So haben wir immerhin einen erträglichen Sozial- und Interessenausgleich mit verhältnismäßig guten Abfindungen aushandeln können, wenn wir ende 2013 die Kündigungen erhalten (sofern wir das Angebot der neuen Zustellgesellschaften ablehnen, was sicherlich viele machen werden).     </p>
<p>Gruß Roadrunner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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