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BerufsgenossenschaftWie der Begriff schon sagt, in einer Berufsgenossenschaft sind alle Genossen eines Berufes organisiert. Man höre und vielleicht auch staune, sogar für die Zeitungszusteller gibt es dort ein Plätzchen. Die Berufsgenossenschaft Druck und Papier fühlt sich auch ein wenig für die Zustelldienste zuständig. Eine BG mahnt im Allgemeinen die Arbeitssicherheit bei den Arbeitgebern an und ist im Unfallfall eines Arbeitnehmers zu bestimmten Zahlungen verpflichtet. Aber auch vorbeugender Gesundheitsschutz ist ein Terrain, um das sich die Genossen kümmern. Ist gar nicht so schwer, wie vor 22 Jahren – die Genossen werden das schon machen. Oder Regeln. Oder in den Sand setzen. Genau genommen sind es 20 Jahre her, aber die letzten Jahre kann man getrost vergessen. Die BG Druck und Papier hat Empfehlungen für die Zeitungszusteller niedergeschrieben. Das geht vom Gebrauch einer Taschenlampe, über rutschfestes Schuhwerk und wärmende Kleidung in den Wintermonaten sowie den sicheren Gebrauch einer Karre oder eines Fahrrades. Zum Beispiel- ich zitiere: Der Schuh sollte immer fest am Fuss sitzen. Sehr schön ist auch: Zusteller sollen die Augen immer offen halten ! Oder: Zusteller sollten den Kontakt mit bissigen Hunden nach Möglichkeit meiden ! Und wenn es nicht möglich ist ? Bekanntlich beissen ja den Letzten die Hunde. Also – immer schön Erster sein. Oder einfach zurückbeissen. Mein ist die Rache sprach schon der Herr. Es mag zwar ein wenig ironisch klingen – diese Empfehlungen (auch aus dem Zusammenhang gerissen) , aber: Welcher Zusteller wurde eigentlich von seinem Agenturleiter über die Gefahren seiner Tätigkeit aufgeklärt bzw. unterrichtet ? Denn auch der Arbeitgeber ist in der Pflicht sich um die Gesundheit seiner Arbeitnehmer und Sklaven zu kümmern. Ich will jetzt nicht behaupten, dass Eure Massa`s gleich Schuhe oder Mütze zur Verfügung stellen müssen, oder Handschuhe und Spikes oder Pulswärmer – aber ……. mit ein wenig Verantwortung, nur ein ganz klein wenig Verantwortung für Euch – würden Neueinstellungen über solche Sachen informiert werden. Das ist die Theorie. Ich warte auf die Meinungen der Praxis. Zu folgenden Stichworten: Die Kleidung muss den Witterungsverhältnissen angepasst sein. Muscle- Shirt und Basecap. Frauen sollten ohne High Heels in der Nacht rum stolpern. Barfuss, wie die Indianerin. Zusteller sollten besser 2 Umhängetaschen nehmen, damit beide Schultern gleichmässig belastet werden. Und nicht nach 3 Jahren Schufterei als Quasimodo nach Paris verkauft werden.
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Konnichiwa!
Ist doch lustig Frauen im Dauerlauf mit High Heels über die Tour rennen zu sehen. Ist gutes Training für den jährlichen 100m High Heel Lauf”…:-) Oder im Anzug mit Schlips und Kragen damit Kunden sehen das Zusteller seriös sind…
Nein, aber mal im ernst. Das mit den Umhängetaschen funktioniert doch nur wenn man JW, WEK, ND, taz oder andere kleinformatige Zeitungen auf der Tour hat. Ich hab schon meine 170 Schlüssel dabei und alleine(fast) 40 Zeiten…von dem anderen KraM MAL ABGESEHN KOMM ICH SO AUF FAST 260 Ztg. Wie soll man das denn wegbekommen ?
Warum tragen? Wozu gibt es Zustellkarren?
Manchmal sind die auch alle.
oder du bekommst so eine Prothese von Karre wo du nur am bauen bist